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Bautagebuch


31.01.03: Es geht, aber wir machen das nicht !

Dieser Satz klingt sehr widersprüchlich,  aber an dieser Stelle müssen wir auch mal Kritik los werden. Sicherlich ist klar, daß man bei einem Haus "von der Stange" nicht den totalen Individualismus erwarten kann, aber naja... lest selbst:

 

Für die Baudurchsprache hatten wir uns fest vorgenommen, endlich eine optimale Lösung mit einer Katzenklappe bei unserem Haus einzuplanen. Als wir das Thema ansprachen, hörte es sich so an, als ob wir die ersten Kunden wären, die Katzen haben. "So etwas hatten wir noch nie, können wir höchstens mit einem Tunnel wie für die Dunsthaube ins Mauerwerk machen. Sprechen Sie das direkt an der Baustelle mit den Firmen ab." Ähhm ... ja, ob jede Katze freiwillig in einen ca. 40 cm langen dunklen Tunnel geht? Naja. Bei einigen Bekannten schlau gemacht und unsere Skepsis zu diesem Vorschlag bestätigte sich - wenn, dann nur durch die

Terrassentür! Dann also den Fenstereinbauer anrufen und eine Katzenklappe direkt ab Werk bestellen. Nur, dass diese Firma die Fenster tatsächlich lediglich einbaut. Bestellen würde Heinz von Heiden die Fenster, bei einer Firma, die mit "Endabnehmern" keinen Kontakt pflegt. Also haben wir nochmals bei HvH angerufen, und erfuhren  von einer anderen Stelle, daß dies  bereits bei der Baudurchsprache hätte festgelegt werden müssen - Prima, wollten wir ja !

 

Nach mehrmaligen Rückrufen erhielten wir dann einen Anruf mit folgendem Inhalt:

 

"Eine Vorbereitung in die Terrassentür ist generell durch den Hersteller möglich, jedoch macht HvH so etwas nicht!". Auf meine Frage hin, in wie weit dieser Satz logisch sei kam der Gesprächspartner auf den Punkt: "Wenn wir uns mit so etwas beschäftigen, dann müssen wir uns irgendwann auch um die Briefkästen der Kunden kümmern. Außerdem gibt es dann Probleme mit dem Blower Door Test".

 

Im ersten Moment bin ich ziemlich baff .... Auf meinen Hinweis, daß der Test dann bereits wegen der Öffnung für die Dunsthaube zum Scheitern verurteilt ist, wurde ich einfach abgewiegelt ....

 

Fazit: Wir lassen die Fenster und Türen einbauen, schmeißen eine Glasscheibe weg, und müssen eine Firma finden, die uns eine neue Scheibe mit Glasausschnitt wieder einsetzt, und das ist ja bekannter Weise nicht ganz so einfach, denn für "Pipifax" kommt heutzutage kaum einer ....

 

Fazit: Bei der Baudruchsprache nicht nachgeben - jede Kleinigkeit sollte geklärt werden !


 

 

 

 

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