Home  |  Hausdaten  |  Zeitschiene  |  Tagebuch  |  Fazit  |  Gästebuch  |  Links   |  Kontakt

Bautagebuch


06.06.05: Zwischenbilanz zur Hausqualität ... 

 

Nach mehrmonatiger "Abstinenz" wenden wir uns endlich wieder der Protokollierung unseres Hausbauprojektes zu. 

Sicherlich für viele interessant, die mehr über ein HvH-Haus im "Langzeittest" erfahren möchten, berichten wir heute über die entstandenen Probleme - aber auch über unsere positiven Erfahrungen:  

Negatives:


1. Risse im Gipskarton

 

Wie vor einigen Monaten berichtet, wurden die betroffenen Zimmer (komplettes OG inkl. Treppenhaus ohne Bad) von Mängeln befreit und als Kompromiss neutral weiß gestrichen. Nach unserem Empfinden wurden teilweise nur die Mängel "überdeckt" - von einer Beseitigung kann in manchen Fällen nicht gesprochen werden. An den gleichen Stellen (besonders im Übergangsbereich Putz / Gipskarton) tauchen erneut 2-3mm große Risse  auf. Aufgrund des doch hohen Aufwands (Wischtechnik) haben wir uns entschlossen, mit den Rissen zu leben (bzw. demnächst zu tapezieren) und die Sache nochmals an dieser Stelle detailliert darzustellen. Als Beispiel hier ein Bild aus dem Schlafzimmer:

 

 

2. Fliesen im Flur

 

Januar diesen Jahres (draußen klirrend kalt, innen mollig warm) wurden wir von einem lautstarken Knall im Flur überrascht. Nach längerer Suche stellten wir schließlich den Ursprung fest: Fast alle Fliesen im Flur hatten sich mit einem Schlag vom Estrich gelöst - nur die Fugenfüllung hält die Platten noch an ihrer Stelle. Bisher habe ich noch nicht den Mut gehabt, unter die Fliesen zu schauen, was ich jedoch demnächst in Angriff nehmen muß. Ich hoffe nicht, daß die Ursache ein Riss im Estrich ist, denn dann steht uns mächtig Ärger ins Haus (im wahrsten Sinne des Wortes). Vorsorglich konnten wir nochmals Fliesen nachkaufen, somit ist das Risiko, komplett andere Fliesen verlegen zu müssen, schon mal vom Tisch. Dazu später aber mehr ...

 

3. Haustürklingel

 

Auch bei diesem Thema glänzt HvH nicht ganz : Bei der Baudurchsprache nicht mit großen Worten umschrieben wurde uns damals per Nacht- und Nebelaktion eine noch vorsichtig ausgedrückt qualitativ und optisch nicht ganz so tolle Klingel verpasst. 

Das Problem ist schnell erklärt: Die Montage erfolgte mit einer ca. 4cm langen Schraube, die lediglich in den Styropor (!) "geschraubt" wurde. Abgesehen von der Tatsache, daß dies kaum lange halten kann, ergibt sich durch diese Befestigungsart noch ein weiteres Problem: Durch das Nachgeben des Untergrundes beim Betätigen der Klingel funktioniert diese nur unter starkem Druck, d.h. viele Besucher drücken nicht fest genug, es klingelt nicht - kein Besuch.

 

Nach dem Fotografieren der Klingel durch den Bauleiter haben wir nichts mehr davon gehört. Das Foto zeigt den Dauerzustand, ein Reindrücken der Klingel hat eine Haltbarkeit von ca. 1 - 2 Tagen.

 

 

Positives:

 

1. Heizkosten / Dämmung

 

Unseren Gaslieferanten, der mit einem großen Tank das ganze Baugebiet versorgt, bringen wir wahrscheinlich noch zur Verzweiflung. Mit jeder Jahresabrechnung können wir den monatlichen Abschlag reduzieren. Auch unser Schornsteinfeger konnte uns nur Positives zu unserer Therme berichten, besonders was Wartungs- und Reparaturkosten betrifft. Das Übrige tut unser Kaminofen - wie bereits mehrfach erwähnt, ist dies das beste "Extra" gewesen, zu dem wir uns entschlossen haben.

 

Andersherum funktioniert das Spiel ebenfalls: Wenn man im Sommer die Rollläden zur Hilfe nimmt, bleibt das Haus sehr lange kühl und angenehm temperiert.

 

2. Aufsatzrolläden (NICHT VON HvH)

 

Immer wieder erhalte ich Mails bzgl. der Aufsatzrolläden. Sicherlich ist die manuelle Bedienung mit Kurbel nicht unbedingt der absolute Luxus, aber nachdem ich gehört habe, daß sich Unmengen von Insekten oder ähnlichem Viechern gerne in den Zwischenräumen von festen Rollläden versammeln können und teilweise Wartung und Reparaturen nur von innen durchgeführt werden können (Tapete zerstören usw.), bin ich nach wie vor ein Anhänger dieser Methode - der Preis spricht ebenfalls dafür.

 

Sicherlich könnte man hier noch viele weitere Punkte aufführen, denn schließlich ist alles, was nicht erwähnt wird letztendlich positiv, oder ?

 

 

 

  

 

zurück

© 2002-2004 www.die-kirchs.de